Altersarmut
Sich schämen ist keine Lösung.
alwine Stiftung - in Würde altern hat sich die Unterstützung bedürftiger und älterer Menschen zur Aufgabe gemacht. Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt im Kampf gegen die individuelle Altersarmut.
Armutsgefährdet definiert die Europäische Gemeinschaft wie folgt
- Weniger als 60 Prozent des Medianeinkommens = armutsgefährdet
- 2025 waren 60 Prozent in Deutschland 1.446,- Euro Netto
Wer ist von Altersarmut bedroht?
Die aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass Altersarmut in Deutschland weiterhin ein bedeutendes gesellschaftliches Problem ist. Zwar sind die Einkommen von Menschen im Ruhestand in den vergangenen Jahren gestiegen, gleichzeitig bleibt ein erheblicher Teil finanziell stark belastet. Im Jahr 2024 verfügte jede fünfte Person ab 65 Jahren im Ruhestand (20 %) über ein monatliches Nettoäquivalenzeinkommen von höchstens 1.400 Euro. Das mittlere Einkommen lag bei 1.990 Euro und damit deutlich unter dem Median der Gesamtbevölkerung von 2.300 Euro. Zudem stiegen die Einkommen von Ruheständlerinnen und Ruheständlern seit 2021 mit 9 % langsamer als die Einkommen der Gesamtbevölkerung (11 %).
Die Armutsgefährdungsquote verdeutlicht die angespannte Situation zusätzlich. Im Jahr 2025 galten 19,1 % der Menschen im Ruhestand als armutsgefährdet und lagen damit über dem Durchschnitt der Gesamtbevölkerung (16,1 %). Für Alleinlebende lag die Armutsgefährdungsgrenze bei einem monatlichen Nettoeinkommen von 1.446 Euro. Besonders betroffen sind Frauen. Ihre durchschnittlichen Alterseinkünfte liegen deutlich unter denen der Männer.
Der Gender Pension Gap beträgt 25,8 % und erhöht sich ohne Berücksichtigung von Hinterbliebenenrenten auf 36,9 %. Trotz leichter Verbesserungen bleibt die geschlechtsspezifische Rentenlücke ein wesentlicher Risikofaktor für Altersarmut.
Auch die Zahl der Menschen, die auf Grundsicherung im Alter angewiesen sind, nimmt weiter zu. Ende 2024 bezogen rund 739.000 Personen Grundsicherung – ein Anstieg von 31 % gegenüber 2020. Damit waren 4,1 % aller Menschen im Rentenalter auf staatliche Unterstützung angewiesen.
Die Ergebnisse machen deutlich, dass steigende Durchschnittseinkommen nicht darüber hinwegtäuschen dürfen, dass viele ältere Menschen nur über geringe finanzielle Spielräume verfügen. Altersarmut betrifft einen erheblichen Teil der Bevölkerung und erfordert weiterhin gezielte sozialpolitische Maßnahmen, insbesondere zur Absicherung von Frauen und einkommensschwachen Rentnerinnen und Rentnern.
Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamt
Armutsgefährdet definiert die Europäische Gemeinschaft wie folgt
- Weniger als 60 Prozent des Medianeinkommens = armutsgefährdet
- 2025 waren 60 Prozent in Deutschland 1.446,- Euro Netto
Wer ist von Altersarmut bedroht?
Die aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass Altersarmut in Deutschland weiterhin ein bedeutendes gesellschaftliches Problem ist. Zwar sind die Einkommen von Menschen im Ruhestand in den vergangenen Jahren gestiegen, gleichzeitig bleibt ein erheblicher Teil finanziell stark belastet. Im Jahr 2024 verfügte jede fünfte Person ab 65 Jahren im Ruhestand (20 %) über ein monatliches Nettoäquivalenzeinkommen von höchstens 1.400 Euro. Das mittlere Einkommen lag bei 1.990 Euro und damit deutlich unter dem Median der Gesamtbevölkerung von 2.300 Euro. Zudem stiegen die Einkommen von Ruheständlerinnen und Ruheständlern seit 2021 mit 9 % langsamer als die Einkommen der Gesamtbevölkerung (11 %).
Die Armutsgefährdungsquote verdeutlicht die angespannte Situation zusätzlich. Im Jahr 2025 galten 19,1 % der Menschen im Ruhestand als armutsgefährdet und lagen damit über dem Durchschnitt der Gesamtbevölkerung (16,1 %). Für Alleinlebende lag die Armutsgefährdungsgrenze bei einem monatlichen Nettoeinkommen von 1.446 Euro. Besonders betroffen sind Frauen. Ihre durchschnittlichen Alterseinkünfte liegen deutlich unter denen der Männer.
Der Gender Pension Gap beträgt 25,8 % und erhöht sich ohne Berücksichtigung von Hinterbliebenenrenten auf 36,9 %. Trotz leichter Verbesserungen bleibt die geschlechtsspezifische Rentenlücke ein wesentlicher Risikofaktor für Altersarmut.
Auch die Zahl der Menschen, die auf Grundsicherung im Alter angewiesen sind, nimmt weiter zu. Ende 2024 bezogen rund 739.000 Personen Grundsicherung – ein Anstieg von 31 % gegenüber 2020. Damit waren 4,1 % aller Menschen im Rentenalter auf staatliche Unterstützung angewiesen.
Die Ergebnisse machen deutlich, dass steigende Durchschnittseinkommen nicht darüber hinwegtäuschen dürfen, dass viele ältere Menschen nur über geringe finanzielle Spielräume verfügen. Altersarmut betrifft einen erheblichen Teil der Bevölkerung und erfordert weiterhin gezielte sozialpolitische Maßnahmen, insbesondere zur Absicherung von Frauen und einkommensschwachen Rentnerinnen und Rentnern.